Thorben von Killinger
  
Thorben von Killinger
Derer von Killinger sind ein altes Rittergeschlecht aus Siebenbürgen. Der Ursprung geht auf die Zeit um das Jahr 1000 zurück, in der sie aus dem hohen Norden nach Siebenbürgen übersiedelten. Dort erlangten sie Ruhm und Ehre, wurden in den Ritterstand erhoben und bewährten sich als christliche Ritter bei den Kreuzzügen.
Die Blütezeit derer von Killinger war um das Jahr 1400, einer Zeit, in der sie Mitglieder des heiligen Drachenorden „ORDO DRACONIS“ waren, der zur Verteidigung des christlichen Europa gegen die Türken von Kaiser Sigismund von Lichtenstein gegründet wurde. Hier kämpften sie Seite an Seite mit Vlad Tzepech, dem Pfähler, auf Graf Dracula genannt, der heute noch in Rumänien als Volksheld gefeiert wird und leider in der ganzen Welt durch falsche Überlieferungen und Ammenmärchen als Vampir verunglimpft wird.
Durch Machtwechsel, Intrigen und Verrat waren die einflussreichen und wohlhabenden Zeiten derer von Killinger um. Sie verdingten sich als Raubritter und Kämpfer gegen die Oberschicht und den Adel und waren wie schon zu glanzvolleren Zeiten geliebt und gefürchtet gleichermaßen.
Thorben von Killinger war wie schon im Vornamen ersichtlich stolz auf seinen nordischen Ursprung und stets Beschützer des einfachen Volkes, machthungrigen Adligen gegenüber aufsässig und des Öfteren Auslöser für unbequeme Auseinandersetzungen seiner Familie mit dem selbigen Stand. Gefürchtet für seine gnadenlose Konsequenz allem Unrecht und Gewalt gegenüber ist er ein Ritter, der ungern in seiner Burg weilt, sondern vielmehr die Freiheit, das Lagerleben und das Kräftemessen im Kampf sucht, obwohl er in den Stand eines Herzogs erhoben wurde.
Jedoch ist er entgegen seiner kämpferischen Natur auch ein Mann des Heilens und hilft all denen, die seine Hilfe benötigen, egal ob einfaches Volk, Kämpfern oder natürlich seinen Waffenbrüdern, die er im Laufe seines jahrelangen Umherziehens kennen und schätzen gelernt hat. Hierbei geht er auch selbstlos das Risiko ein in die Mühlen der Inquisition zu geraten, denn sein Einsatz widerspricht des Öfteren christlichem Gedankengut und christlicher Lehre.
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